Sponsoren
Town & Country HausEKA e.V.Wildkatzendorf Hütscheroda

Weitsicht und vorausschauendes Denken

Nachhaltigkeit ist ein vergleichsweise junger Begriff mit einer Jahrhunderte alten Geschichte. Jeder von uns ist aufgerufen, in vielerlei Hinsicht auch den nachwachsenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Christian Hirte erläutert im Interview unter anderem sein Verständnis von Nachhaltigkeit.

Herr Hirte, der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird häufig und gern verwendet. Was verstehen Sie darunter?

Mittlerweile wird das Wort Nachhaltigkeit so oft verwendet, dass der Gebrauch schon fast inflationär wirkt. Dabei ist es ein junger Begriff mit einer alten Geschichte: Schon die Indianer haben „nachhaltig“ gelebt. Im 18.Jahrhundert wurde Nachhaltigkeit erstmals als Grundsatz in der deutschen Forstwirtschaft von Hans Carl von Carlowitz formuliert. Es geht darum, die natürlichen Lebensgrundlagen für spätere Generationen zu erhalten. Nachhaltig ist für mich daher in erster Linie ein Projekt, von dem auch noch meine Kinder und Enkel profitieren können. Nachhaltigkeit hat immer etwas mit Weitsicht und vorausschauendem Denken zu tun.

Christian Hirte

Bisweilen entsteht aber auch der Eindruck, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus Marketinggründen sehr leichtfertig gebraucht wird, also bei näherem Hinsehen eher Etikettenschwindel ist …

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Das hat wohl auch mit der von mir eben angesprochenen Inflation des Begriffs „Nachhaltigkeit“ zu tun. Alles, was heute getan wird oder getan werden soll, muss „nachhaltig“ sein. Da kann man leicht den Überblick verlieren. Wichtiger ist aber, dass man überhaupt über Nachhaltigkeit spricht. Je mehr Menschen sich auf den Begriff einlassen, desto besser. Der Etikettenschwindel beginnt wohl eher dort, wo ökologische Augenwischerei dem „business as usual“ ein sauberes Gewissen verschafft.

Nachhaltigkeit ist letztlich nicht mehr als ein hehres Ziel, falls Politik und Wirtschaft wenig oder aber ohne rechte Überzeugung mitziehen. Wo stehen wir in dieser Hinsicht bei uns in Deutschland?

Es hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren mehr getan, als es auf den ersten Blick scheint. Nicht umsonst ist die deutsche Kreislaufwirtschaft weltweit tonangebend. Die Herstellung hochwertiger, zukunftsträchtiger und energie- effizienter Anlagen und Produkte ist eine traditionelle Domäne Deutschlands, nicht zuletzt aufgrund der ausgezeich- neten Qualifikation von Ingenieuren und Facharbeitern. Zum Gelingen einer nachhaltigen Entwicklung tragen die großen deutschen Industriekonzerne ebenso bei wie die zahlenmäßig überwiegenden mittelständischen Industriebetriebe. Und auch die Politik unterstützt mit ökonomischen Anreizen, der Verwendung von Gütesiegeln oder mit Beratungs- und Informationsprogrammen die Entwicklung und Markteinführung nachhaltiger Produktionsverfahren.

Beispiel Energiewende. Die gibt es, wie wir seit Längerem wissen, nicht zum Nulltarif…

Zum Nulltarif sicher nicht. Wichtig ist, dass Energie nicht zum Luxusgut wird. Deshalb ist die Diskussion um die Höhe der Strompreise notwendig. Dies darf aber nicht den Blick dafür verstellen, dass der größte Teil der Energie und das meiste Geld in privaten Haushalten nicht für Strom, sondern für Wärme ausgegeben werden. Deshalb liegt in der Frage der Energieeffizienz der tatsächliche Schlüssel für den Erfolg der Energiewende. Gerade hier sind sich Energieein- sparung und nachhaltiges Bauen besonders nah, denn Energie, die nicht benötigt wird, muss auch nicht teuer produziert werden.

Was denken Sie, woran liegt das? Ist die Baubranche eher nicht geeignet, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?

Ich denke, dass Town & Country den großen Vorteil hat, dass Nachhaltigkeit bereits von Anfang an essenzieller Teil der Unternehmensphilosophie war. Das führte zu einem Vorsprung, weil viele andere Unternehmen der Branche erst sehr viel später das unternehmerische Potenzial des nachhaltigen Bauens für sich entdeckt haben. Ging es früher ausschließlich darum, möglichst niedrige Preise für ein Massivhaus anzubieten, zählen heute auch die inneren Werte eines Hauses, wie Energieeffizienz oder ein durchdachtes Konzept. Die langfristige Verzahnung von Ökonomie und Ökologie, das ist der große Verdienst von Gabriele und Jürgen Dawo. Sie haben gezeigt, dass gerade die Baubranche zum Vorreiter der Nachhaltigkeit geworden ist, weil hier die Vorteile des ökologischen und ressourcensparenden Handelns besonders deutlich sicht- und fühlbar sind.

Was empfehlen Sie der Baubranche? Nachhaltiges Wirtschaften zulasten kurzfristiger Rentabilität? Oder ein Umdenken, das alle Beteiligten – Unternehmen / Bauträger, Zulieferer sowie Käufer respektive Bauherren – in ein Boot holt?

Nachhaltiges Wirtschaften hat nichts mit Renditeverzicht zu tun. Für die Baubranche ist dies vor allem der Bereich der energetischen Gebäudesanierung bei Altbauten oder der Marktdurchdringung bei Neubauten mit Niedrigenergiehäusern. Der Drang zu den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Davon kann die Bauwirtschaft auf Basis einer langfristig orientierten Unternehmensstrategie unter Renditegesichtspunkten profitieren. Kriterien sollten dabei z. B. eine hohe Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit und eine vielversprechende Produktpalette sein - weniger vielleicht das Vertrauen auf die Sondersituation mit historisch niedrigen Zinsen.

Zur Person

Christian Hirte ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht sowie Bundestagsabgeordneter in der CDU/CSU-Fraktion. Er ist Mitglied in den Bundestags-Ausschüssen für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Tourismus und Verteidigung sowie im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Landesfachausschusses für Energie und Nachhaltigkeit der CDU-Thüringen.

Sicherheit

Wir möchten, dass Sie ein ent- spanntes Bauerlebnis mit Town & Country Haus haben. Deshalb sichern wir Sie mit einem Bau- Qualitäts- und einem Bau-Finanz-Schutzbrief gegen alle Eventua-litäten beim Hausbau ab.

Finanzierung

Town & Country Häuser werden durch das hervorragende Preis- Leistungsverhältnis des meistge- kauften Markenhauses in Deutschland von den Banken hoch bewertet. Es können auch Immobilienkredite bei älteren Interessenten realisiert werden.

Glückswelthäuser

Lassen Sie sich von den ver- schiedenen Design-Varianten der Town & Country Haus - Glücks- welthäuser inspirieren.

Ob Moosdach oder Schindeln, von Holzoptik bis Klinker, das Glückswelthaus ist frei planbar.

Ein erschwingliches Haus, das klein, aber trotzdem großzügig gestaltet ist, muss kein Traum sein.  Die Glückswelthäuser von Town & Country Haus sind genau das Richtige für alle, die nicht viel Platz benötigen, aber trotzdem in ihren eigenen vier Wänden wohnen wollen. Dank der modularen Bauweise aus Holz und der neuartigen Architektur können die Glückswelthäuser Komfort und Lebensstil auf kleinem Raum vereinen.


Nicht nur für Singles und Ehepaare im goldenen Lebensalter sondern auch für solche, die nicht viel Platz benötigen, sind die Town & Country Glückswelthäuser das richtige Konzept.

 

Durch die spezielle Dachkonstruktion wirken die Häuser  großzügig. Helle, lichtdurchflutete Räume und ihre modulare Bauweise aus Holz machen die Häuser architektonisch einmalig.
Als eigenständiges Haus oder angedockt an bestehende Gebäude  können die Häuser für zusätzlichen Wohnraum sorgen. Ziel ist es maximalen Komfort auf minimaler Fläche zu bieten.

Die Glückswelthäuser sind die Antwort auf die Frage: „Wie kann ich selbstbestimmt leben, auch wenn ich pflegebedürftig bin?“  Keine Treppen, bodentiefe Fenster und ebenerdige Dusche machen das Haus barrierefrei.
Denkbar ist auch der Bau einer Wohngruppe mit mehreren Glückswelthäusern auf einem Grundstück.

Die Glückswelthäuser gibt es in verschiedenen Design-Varianten, z.B. verklinkert, verputzt oder mit Holz verkleidet und auf Wunsch auch mit Moosdach.